Haus am Wehrsteg
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Publikationen


> Aufforderungen zum Spiel
› Art Ashram IV — Wie wollen wir leben?
› Mitten im Zwischen

Künstlerhaus für zeitgenössische Kunst und Archiv.

Konzept


Das Haus am Wehrsteg ist ganz der zeitgenössischen Kunst und interdisziplinärer Arbeit gewidmet. Unter der Leitung eines aktiven Künstlers ist es schon seit Beginn der 70er Jahre ein echtes Künstlerhaus, heute mit Atelier, Ausstellungsbetrieb und Jugendarbeit.

Ortsgebundene Arbeit spielt dabei  eine übergeordnete Rolle. Das Werk der ehemaligen künstlerischen Bewohnerin Eva Vargas wird in sogenannten Kapiteln wieder aufgenommen und stetig aktualisiert.

Lage


Das Haus befindet sich inselgleich an einer Wegekreuzung. Westlich des Gebäude-Ensembles beginnt das Naturschutzgebiet Unterer Neckar, nördlich schließt sich der Universitätscampus mit dem Botanischen Garten, östlich der lebendige Stadtteil Neuenheim mit der stark frequentierten Neckarwiese an.



Geschichte


Das Ziegelsteingebäude mit Garten und Turm wurde von Paul Bonatz als zusammenhängendes Ensemble mit dem direkt angrenzenden Wehrsteg konzipiert. Die im historischen Stil des Traditionalismus entworfene, städtebaulich ambitionierte Architektur entstand um das Jahr 1925–1930 als Industriebau mit gemischter Nutzung (Trafoturm und Reservekraftstoff-Station).



Im zweiten Weltkrieg wurde dem Gebäude ein unterirdischer Schutzraum hinzugefügt. 1946/47 wurde die Lagerhalle mit einer abgehängten Decke und Wohnräumen versehen, sodass hier ein Flußaufsichtsbeamter mit seiner Familie wohnen konnte. 1953 zog ein Bootsführer ein. 1970 kaufte die Stadt Heidelberg Gebäude und Anwesen.
Seit 1972 nutzte Eva Vargas das Gebäude, in dem sie ab 1984 und bis 2010 auch lebte. Seit 2013 wird das Künstlerhaus als Haus am Wehrsteg von Matthis Bacht geleitet.

Der ganzheitliche Anspruch eines Künstlerhauses markiert heute eine außergewöhnliche Stelle im Kulturleben der Stadt und Region >in seiner Form einzigartig in der ganzen Republik< urteilt Milan Chlumsky über die Ausrichtung des Hauses in einer Rezension der Ausstellung Transformationen, RNZ, Feuilleton, 20.8.2014.


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