Aktuelle Ausstellungen


Die Öffnungszeiten unserer Ausstellungen sind jeden Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr sowie an Feiertagen.

Abonniert unseren Newsletter für aktuelle Informationen. 

Eröffnung mit Künstlerinnengespräch 24.09.2021 19 Uhr.
Bei der Veranstaltung gilt die 3G Regelung entsprechend der COVID19 Richtlinien des Landes Baden-Württemberg. Es ist keine Voranmeldung nötig.

In einer postmigrantischen Gesellschaft führt Diskriminierung im Alltag nicht selten zu schmerzhaften Erfahrungen der Ausgrenzung über den Eigennamen. Die schwarze lesbische Feministin, Kriegerin, Dichterin und Mutter Audre Lourde sagt: “You’d better name yourself, because, if you don’t others will do it for you.” und beschreibt damit eine wichtige Strategie antirassistischen Widerstands. Das unermüdliche Einfordern der richtigen Aussprache ist oft ein Akt, der gleichberechtigte, gesellschaftliche Teilhabe einfordert und beansprucht.

In einer Kombination aus visuellen und auditiven Elementen kreiiert Ülkü Süngün einen hybriden Raum postmigrantischer Relaitäten des Benennens.



Ülkü Süngün ist bildende Künstlerin aus Stuttgart. In ihrem künstlerischen Arbeiten bewegt sie sich oft im Spannungsfeld zwischen Kunst und Aktivismus. Süngün nutzt in ihrem Arbeiten Medien wie Fotografie, Video, Installation und Bildhauerei. Mittels prozessorientierter und kollaborativer Ansätze untersucht sie im 2017 von ihr gegründeten “Institut für künstlerische Migrationsforschung” gesellschaftliche Fragen rund um Erinnerung, Migrations- und Identitätspolitiken. 
Als Dozentin an der Merz Akademie und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart trug sie diese Fragen auch in ihre Lehre. Zu ihren letzten Arbeiten zählen das im Rahmen einer Residency am Zeitraumexit in Mannheim realisierte Projekt “Gemeingut Jungbusch”. Im lockeren Gespräch am Lagerfeuer erfahren wir mehr über ihre Künstlerischen Arbeiten.



Mehr Informationen zur Arbeit von Ülkü Süngün finden Sie auf ihrer Website.



Evein Obulor und Ülkü Süngün
Gespräche über Namen

25.09.2021/19.00 Uhr &
14.10.2021/19.00 Uhr

››

Gespräche über Namen. 

Empowermentworkshop für BIPoC (Black Indigenous People of Color)

Kennst du die Geschichte deines Namens? Was macht dein Name mit dir? Was machst du mit deinem Namen? Bei Lagerfeuer und Tee wollen wir in einem safer space für von Rassismus betroffene Menschen über Namen und die Macht des Benennens ins Gespräch kommen.

Bei der Veranstaltung gilt die 3G Regelung entsprechend der COVID19 Richtlinien des Landes Baden-Württemberg. Es ist keine Voranmeldung nötig.



Eröffnung am 8. Oktober ab 18:30 Uhr mit Begrüßungsreden, Performance und Lagerfeuer.

Mit Lost Bodies - Urban Encounters erkundete INTER-ACTIONS von 10. bis 12. September sieben tolle Orte der Kultur in Heidelberg und zeigte 27 Kurzperformances in drei Tagen. Der Fotograf Alexander Ehhalt hat die aufregenden Tage begleitet und künstlerisch dokumentiert. Aus über tausend Fotos ist eine Auswahl entstanden, die aktuell auf Plakatflächen in ganz Heidelberg zu bewundern ist. Noch mehr Fotos zeigt eine Ausstellung im Garten des Hauses.