Als Bestandteil der Ausstellung ich finde es & es findet mich zur Idee und baulichen Situation eines Künstlerhauses sind im Jahr 2014 die Kapitel #EvaV und #EvaVI als Aufnahmen von Vargas Werk entstanden. Das Fotografen-Duo SCHMOTT (Mathias Schmitt und Michael Ott / Weimar) erstellte speziell für die Ausstellung eine Installation in der Räumen des Hauses. Thomas Haider erstellte gemeinsam mit Bacht das Wandobjekt AVE EVA.

Beide Kapitel basieren auf der Auseinandersetzung und Deutung des Werks der ehemaligen Pächterin und künstlerischen Autodidaktin Vargas:

Werke:


AVE EVA (#Eva V) ist ein aus den Materialien Holz, Glas und transparenter (bedruckter) Folie bestehendes Wandobjekt. „Gegrüßt seist du Eva“ bezieht sich dabei auf die Verwendung der „Basismaterials“ Buchstaben in der Arbeit. A, E und V kommen in der Reihenfolge jeweils mehrdeutig vor. Laut Thomas Haider eine Metapher für die generelle Auseinandersetzung mit einem historischen künstlerischen Werk „wo hört das Werk auf und wo fängt es an?!“.


In ACE 250 ULTIMATE DD (#Eva VI) verarbeiten die beiden Fotografen Schmott die Rest-Art-Objekte Vargas zu einem neuen interaktiven Kunstwerk „zum Mitmachen“.

Ausstellungsbesucher konnten sich in einem eigenen Raum auf der Basis eines „Sticker-Pakets“ mit Aufklebern ein eigenes Kunstwerk als Grafik zusammenbauen. Vorgefundene historische Dias von Außen-Objekten Vargas‘ dienten dabei als Vorlage. Schmott projezierte diese auf eine Wand, zeichnete auffällige Strukturen nach und extrahierte diese quasi als grafische Buchstaben im Vargas‘-Alphabet in Aufkleber-Form. In der Bildergalerie finden sich sämtliche so entstandene Bilder – viele davon wurden kollaborativ von mehreren Besuchern erstellt: